Es gibt immer diesen Streit zwischen Besitzern von Oldtimer-Wohnwagen. Belässt man alles wie es ist und erhält so den ursprünglichen Charme oder legt man Hand an und verändert den Wohnwagen den neuen Zeiten entsprechend?

Debby ist ein absoluter Vintage-Fan. Immer wieder kommt sie stolz mit Fundstücken vom Trödelmarkt heim – ihr zu Hause ist ein wahres Retro-Paradies. Da steht eine Vitrine mit gesammelten Servicestücken, Musik wird von einem alten Plattenspieler abgespielt und gekocht wird mit Töpfen aus den 80ern. Es verwundert also nicht, dass auch ihr Kip-Wohnwagen ganz dem Stil vergangener Tage entspricht.

Mit dem Pimpen hat Debby sich nicht allzu lange aufgehalten. Sie brachte hier und da  Klebefolie an und bezog die Polster mit unterschiedlichen Stoffen. Alle verwendeten Materialien stammen natürlich vom Trödelmarkt. Gestrichen wurden nicht, das war Debby zu aufwendig.

Hier wurde mit minimalem Einsatz das Maximale erreicht.

Charlotte von Caravanity

Caravanity

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Ich liebe diese Vintage-Buchstaben! Wer keine alten Buchstaben findet, kann auch neue Holzbuchstaben kaufen und diese im Used Look gestalten.

Auch großartig: alte Spitzenvorhänge als Fliegenschutz.

Caravanity

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Debby hat ein gutes Gespür, welche Farben und Muster sich gut kombinieren lassen. Ohne dass es durcheinander wirkt, hat sie all die unterschiedlichen Stoffe und Folien gemixt.

Und hier der Wohnwagen davor:

Caravanity

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Man sieht, man muss als Basis nicht immer weiß wählen. Gerade wenn die Originalausstattung in einem guten Zustand ist und einem gefällt, kann man es ruhig dabei belassen.